Wintersport bei den Wikingern

  • 7. April 2014
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"Die hohe Preisstruktur sowie primär tagestouristisch ausgerichtete Angebote machen den Wintersport in Norwegen kaum zum Mitbewerber für alpine Skidestinationen. Doch lieferte die Trendexpedition wertvolle Einblicke in das Verhalten und die Erwartungen skandinavischer Wintersportäste!" fasste Arnold Oberacher, Geschäftsführer der con.os tourismus.consulting zusammen.
 
Die Exkursion führte zu den Olympia-Einrichtungen von Lillehammer, in die Weltcuporte...

"Die hohe Preisstruktur sowie primär tagestouristisch ausgerichtete Angebote machen den Wintersport in Norwegen kaum zum Mitbewerber für alpine Skidestinationen. Doch lieferte die Trendexpedition wertvolle Einblicke in das Verhalten und die Erwartungen skandinavischer Wintersportäste!" fasste Arnold Oberacher, Geschäftsführer der con.os tourismus.consulting zusammen.
 
Die Exkursion führte zu den Olympia-Einrichtungen von Lillehammer, in die Weltcuporte Hafjell und Kvitfjell sowie in Norwegens zweitgrößtes Winterresort Hemsedal. Aufgrund des großen Teilnehmerinteresses wurde die Trendexpedition an zwei Terminen im März durchgeführt.
 
Zentrale Eindrücke der Teilnehmer

Weltmeister in Hütten und Lodges

Eine das Immobilienvermögen begünstigende Steuergesetzgebung führt dazu, dass Norweger oftmals mehre Freizeitimmobilien besitzen und diese für Erholungszwecke nutzen. Daher ist die Hotelpalette in den Skigebieten vergleichsweise bescheiden, und das "freie Gästevolumen", welches zwischen den Winterangeboten wechselt, gering.
Funktional, aber multioptional:

Die Mehrheit der norwegischen Skigebiete ist für alpine Verhältnisse klein, vorrangig auf Transport und weniger auf Komfort (Schutzhauben, Sitzheizung) ausgerichtet. Die Kleinheit und Kompaktheit der Gebiete gleichen allerdings viele Anbieter durch ein breites Spektrum an thematischen Anlagen (Snowparks, Fun-Areas, Themenpisten, Familiensafari) aus.
 
Resort statt "Dorf":
Gewachsene dörfliche Umfeldstrukturen findet man in den norwegischen Skigebieten kaum. Meist wurde die Infrastruktur um die 20 bis 25 Jahre alten Bergbahnanlagen mehr funktional als mit Charme entwickelt. Bei Organisations- und Servicequalität zeugen einzelne Beispiele (Hemsedal) aber von professioneller Dienstleistungs- und Problemlösungskompetenz: So bündelt eine Zentrale wichtige Serviceeinrichtungen für den Gast (CeckIn/Out, Skischule, Skiverleih, Einkaufsmarkt) oder eine zentralisierte Vertriebs- und Betreuungsstruktur Reinigung, Schneeräumung, Hausmeisterservice. für Appartements und Hütten.
 
"Auch wenn Skandinavien traditionell für nordische Sportarten bekannt ist, findet man dort neben den Alpennationen die europaweit höchste Affinität zum alpinen Wintersport. Daher tut man als alpiner Touristiker gut daran, sich auch mit der Funktionsweise dieses Marktes und dessen wintertouristischen Angebotsstrukturen auseinanderzusetzen" resümierte Arnold Oberacher abschließend.