STEINZEITFEST im Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya

  • 22. April 2013
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ASPARN AN DER ZAYA – Ein buntes Familienprogramm, historische Handwerker und stimmungsvolle Musik versetzen die Besucher zurück in die Zeit der Mammutjäger und ersten Bauern vor tausenden Jahren. Beim Steinzeitfest am 25. und 26. Mai im Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya wird Geschichte zum Erlebnis!
Das Steinzeitfest gibt einen umfassenden Einblick in die längste Periode der Menschheitsgeschichte, die 2,6 Millionen Jahre umfasst. Besucher erfahren, wie sich in dieser Zeitspanne das Leben der Menschen verändert hat, wie ihre Kleidung war, ihre Waffen, ihre Werkezeuge und wie man sich das Leben in der Steinzeit überhaupt vorstellen kann.

Archäotechniker sind jene Wissenschafter, die sich mit der Erforschung der frühen Arbeitsweisen und Handwerkstechniken beschäftigen, sie werden beim Steinzeitfest zeigen, wie die Menschen in der Steinzeit Holz und Stein bearbeitet, Bögen gebaut und Birkenpech hergestellt haben oder auch welche Musikinstrumente sie hatten.

Für Aktive gibt es wieder jede Menge Stationen, die sie mit der Geschichte vertraut machen, etwa Speer werfen oder Töpfern. Händler vertreiben historische Waren und der Schlosspark zeigt sich ganz im steinzeitlichen Flair.

DIE STEINZEIT ist jene Zeit unserer Geschichte, in der die Menschen als Jäger und Sammler sehr spärlich in Höhlen und Zeltkonstruktionen lebten. Als Nomaden waren sie stets auf der Suche nach Essbarem. Ihre Waffen waren Speere und Beile, ihre Geräte aus Stein, das Allzweckwerkzeug war der Faustkeil.
Die Lebensweise der Menschen wandelte sich um ca. 5.600 v. Chr. enorm. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit gaben allmählich ihre nomadische Lebensweise auf und wurden sesshaft. Sie bauten Häuser, bestellten Äcker und legten Vorräte an. Ausgehend vom Vorderen Orient begann sich die neue Wirtschaftsweise „Ackerbau und Viehzucht“ ab dem 6. Jahrtausend über Europa auszubreiten. Die Veränderung vollzog sich über Jahrtausende.

Niederösterreichische Landesausstellung 2013 „Brot & Wein“
Das Steinzeitfest findet im Rahmen der Niederösterreichischen Landesausstellung statt. 8.000 Jahre spannende Kulturgeschichte werden mit der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013 unter dem Titel „Brot & Wein“ lebendig. In Asparn an der Zaya wird die knusprige Geschichte des Brotes aufgeschnitten und in Poysdorf die würzig-pfeffrige Geschichte des Rebensaftes eingeschenkt. Noch nie wurden diese beiden Themen derart umfassend dargestellt und mit modernsten Methoden der Ausstellungsgestaltung zusammengeführt. Vor der malerischen Kulisse der Weinviertler Kellergassen begeben sich die BesucherInnen an die Orte des Geschehens dieser faszinierenden Kapitel der Menschheitsgeschichte.