ÖHV: Burgenland Tourismus braucht Reformkurs zum Erfolg

  • 28. Oktober 2013
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Trotz bester Bedingungen sind um 11,1 % weniger Gäste ins Burgenland gekommen als im September des Vorjahres.
 
Der Rückgang zeigt, es muss etwas geschehen. KommR Bert Jandl, Vorzeigehotelier mit der Vila Vita Pannonia in Pamhagen, Staatspreisträger für Tourismus und Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, will eine straffere Organisation: "Wir haben 2 Destinationen, 6 Regionaltourismusverbände und 124 Ortsverbände für 2,2 % aller...

Trotz bester Bedingungen sind um 11,1 % weniger Gäste ins Burgenland gekommen als im September des Vorjahres.
 
Der Rückgang zeigt, es muss etwas geschehen. KommR Bert Jandl, Vorzeigehotelier mit der Vila Vita Pannonia in Pamhagen, Staatspreisträger für Tourismus und Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, will eine straffere Organisation: "Wir haben 2 Destinationen, 6 Regionaltourismusverbände und 124 Ortsverbände für 2,2 % aller österreichischen Nächtigungen. Wir tun gut daran, den Marktauftritt zu bündeln und einen Gang zuzulegen." Ein Reformprozess im burgenländischen Tourismus muss rasch umgesetzt und eine wettbewerbsfähige Struktur geschaffen werden. Schlagkräftige Destinationen und eine starke Dachmarke wären, wie auch in anderen Bundesländern praktiziert, ein Ziel.
 
Engagiertes Programm für Burgenland Tourismus

Die Zahlen geben Jandl recht, ein solcher Weg wäre richtig: "Was wir brauchen, sind effizientere Strukturen UND die Mittel dazu. Schließlich haben wir sehr tolle, aber unterschiedliche Angebote, und die müssen wir zielgruppenspezifisch aufstellen." Funktionieren kann das mit einer neuen Struktur, in der die Tourismusbetriebe wieder mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten haben. Doppelgleisigkeiten müssen abgebaut werden, Zuständigkeiten ebenso geklärt wie auch die Verwendung der Tourismusabgaben: "Die brauchen wir für die anstehenden Herausforderungen. Dann können wir das gewaltige touristische Potenzial heben, das im Burgenland steckt!", ist Jandl überzeugt.
 
Tourismus - DER Jobmotor in Österreich

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.200 Betriebe. Die neuen Arbeitsplätze in der Branche fangen den Mitarbeiterabbau in anderen Betrieben ab. Insgesamt beschäftigt der Tourismus 230.000 Mitarbeiter, mit stark steigender Tendenz. Mit rund 160.000 Betten repräsentieren die ÖHV-Betriebe rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten in Österreich. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.