Die Hochzeitsdestination Österreich boomt - dank der Wedding-Planner - Hochzeitsplanung als Wirtschaftsfaktor in Österreich -

  • 17. Oktober 2013
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Professionalisierung des Hochzeiteventmarktes mit 1. Wedding-Planner-Symposium - Ausländische Gäste geben bis zu 70.000 Euro für ihre Hochzeit in Österreich aus - Tendenz & Nachfrage stark steigend
 
Immer stärker macht sich im Tourismus der Trend bemerkbar, siehe als Beispiel den Pressekommentar des Tourismusverbandes Saalfelden/Leogang, dass ausländische Gäste in Österreich  den Bund der Ehe eingehen. Zur Unterstützung wendet sich das Brautpaar...

Professionalisierung des Hochzeiteventmarktes mit 1. Wedding-Planner-Symposium - Ausländische Gäste geben bis zu 70.000 Euro für ihre Hochzeit in Österreich aus - Tendenz & Nachfrage stark steigend
 
Immer stärker macht sich im Tourismus der Trend bemerkbar, siehe als Beispiel den Pressekommentar des Tourismusverbandes Saalfelden/Leogang, dass ausländische Gäste in Österreich  den Bund der Ehe eingehen. Zur Unterstützung wendet sich das Brautpaar oftmals an einen "Hochzeitsplaner" bzw. "Wedding-Planner". Diese junge Berufsgruppe ist ein Spezialsegment im Bereich des Veranstaltungsmanagements. Sie verkauft ihre Leistungen im In- und Ausland bei wichtigen Hochzeitsmessen etwa in München oder St. Gallen, und so werden die Wedding-Planner zu "Incoming-Betrieben" im klassischen Wortsinn.
 
Das Budget größerer Hochzeitsfeiern, wie sie vielfach von ausländischen Gästen in Auftrag gegeben werden, beträgt bis zu Euro 70.000,-. Unter der Annahme, dass derzeit bereits an die 30 solcher Hochzeiten in Österreich pro Jahr stattfinden, wird damit bereits ein Auftragswert von rund Euro 2,1 Mio. generiert, Tendenz stark und stetig steigend! Und hier sind die vielen Hochzeitevents im kleineren (Budget bis Euro 25.000,-) oder mittleren Preissegment (Budget 25.000,- bis Euro 50.000,-) noch gar nicht dazugezählt.
 
Die Wedding-Planner sind aber auch im "Outgoing"-Bereich tätig und organisieren z.B. Hochzeitsfeiern österreichischer Brautpaare auf griechischen Inseln.
 
1. Österreichisches Wedding-Planner-Symposium in Wien

Rund 30 Agenturen kümmern sich aktuell um den Hochzeitsmarkt in Österreich.
 
Diese Unternehmer haben sich am 20. September 2013 erstmals in Wien zum 1. Österreichischen Wedding-Planner-Symposium getroffen. Veranstalter war die Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Wien. Fachgruppenobmann KommR Markus Grießler konnte rund 100 TeilnehmerInnen aus allen österreichischen Bundesländern, aus Deutschland und den USA begrüßen, darunter nicht nur Wedding-PlannerInnen selbst, sondern auch deren Netzwerkpartner aus den Bereichen Locations, Konditoren, Musiker und viele andere.
 
Nach einem Impulsvortrag von Fachgruppengeschäftsführer Dr. Mag. Klaus Vögl über das Netzwerk der Wedding-Planner in der WKO resümierte Branchenexpertin Mag. Angela Lindner das bisher Erreichte und künftige Branchenvorhaben. Erik Kastner, Ausschussmitglied und Eventspezialist, stellte in seinem Vortrag den Bereich der Wedding-Planner als spezialisierten Teil der Eventbranche dar. Der Nachmittag widmete sich Workshops zu den Themen "Zielgruppendefinition", "Tipps und Tricks zur Selbstorganisation als KleinunternehmerIn" und den zahlreich gewerberechtlichen Abgrenzungsfragen.  Aufgrund des großen Erfolges ist ein 2. Wedding-Planner-Symposium für 2014 bereits so gut wie fix.
 
Warum braucht der Markt Wedding-Planner? Herausforderungen an eine neue Branche

Die junge Branche der Wedding-Planner kämpft mit dem Phänomen, dass ihre Tätigkeit von vielen noch nicht ganz ernst genommen wird. Hochzeitsfeiern zu organisieren gilt oft als Hobby im Familien- oder Freundeskreis. Auf der anderen Seite reklamieren viele Hotels, Gastronomiebetriebe, aber auch Netzwerkpartner wie Floristen, Fotografen oder Musiker das entsprechende Know-How für sich.
 
Ihren Ausdruck findet dieses Problem auch im Phänomen der Teilorganisation: "Die Auftraggeber (Brautpaar, Brauteltern usw.) möchten einen Teil der Hochzeitsfeier selbst organisieren und die Wedding-PlannerIn nur für Teile des Projekts oder für die abschließende Gesamtkoordination heranzuziehen. In dieser inkonsistenten Aufgabenteilung schlummert oft ein erhebliches Konfliktpotenzial für die operative Ausrichtung der Feier", so die in Salzburg beheimatete Doris Wallner, Präsidentin des Vereins
weitere Info: www.freizeitbetriebe-wien.at