Ansturm auf Bad Leonfelden Erfolgreicher Start der grenzüberschreitenden Landesausstellung

  • 22. Mai 2013
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  • Fotograf: beha
  • Fotocredit: Kurverband/beha

 
 

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Aussendung mit Bild
 

  • Fotograf: beha
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Die junge Kurstadt besticht heuer als einer von vier Austragungsorten der oberösterreichisch-südböhmische Landesausstellung „Alte Spuren – neue Wege“.
Als grenznahe Stadt nicht nur geschichtlich geprägt, hat sich Bad Leonfelden in den letzten Jahrzehnten zu einem mondänen Kurort entwickelt. Für 2013 erwartet man nicht nur positive Nächtigungszahlen sondern, dank Landesausstellung und Lebzeltarium, auch Zuwächse im tagestouristischen Bereich.

Tourismus boomt: + 24,5 % Ankünfte, +28 % Nächtigungen
Die heimliche Hauptstadt des Mühlviertels überzeugt seit Jahren mit Qualität und Gesundheits-Kompetenz. Besonders hervorzuheben ist die herausragende Hotellerie, die in dieser Dichte, Kompetenz und unterschiedlichen gesundheitstouristischen Ausprägungen ihresgleichen sucht. Vom privat geführten, modern interpretierten Kurhotel über ein exklusiv designtes Spa-Hotel sowie ein Beauty-Hotel bis hin zum mondänen Wellness-Tempel einer europaweit agierenden Hotelkette.
 

 
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Großer Besucherandrang bei der Ausstellung in Bad Leonfelden

Seit Ende April, dem Beginn der oberösterreichisch–südböhmischen Landesausstellung, steht Bad Leonfelden ganz im Zeichen von „ALTEN SPUREN - NEUEN WEGEN“. Gemeinsames und Trennendes aus der Jahrhunderte währenden Kulturgeschichte der beiden benachbarten Destinationen wird ebenso gezeigt wie die Entwicklungslinien - von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Mehrere 10.000 Besucher (genaue Zahlen gibt die OÖ Landesregierung noch nicht frei) konnten in den ersten Wochen in den vier Ausstellungsorten registriert werden.

Schauplatz Bad Leonfelden: Das Bürgerspital und die Spitalskirche

Das mittelalterliche Bürgerspital sowie das Lederer- und das Forstner-Haus bilden die beeindruckende Kulisse für die Landesausstellung in Bad Leonfelden.

Bad Leonfelden ist einer der historisch bedeutendsten Siedlungsräume an der alten Salzstraße vom Salzkammergut über die Donau bis zur Moldau. Inspiriert durch diese Lage widmet sich die Ausstellung zunächst dem Thema „Handel und Verkehr“. Die historische Straße als „Lebensader“ steht dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die Straße als Ort der Gefahr. Während Pilger, Bauern oder Kaufleute die Straßen in hehrer Absicht benützen lauerten an Straßen und Grenzen den Reisenden auch Räuber, Schmuggler und Wegelagerer auf.

In Bad Leonfelden wird aber auch das historische Verhältnis von Tschechien und Österreich dokumentiert. Ausgehend vom gemeinsamen Haus der Monarchie, über die Weltkriege und deren Folgen, die Zeit des Eisernen Vorhangs bis hin zum gemeinsamen Haus Europa, wird Geschichte erlebbar gemacht.

Das mittelalterliche Bürgerspital wiederum ist der ideale Ort, um die jahrhundertelange Bedeutung dieser Sozialeinrichtung für Bad Leonfelden am Beispiel des Wandels von Wallfahrt, Baderei und Medizin bis hin zum heutigen Kurwesen sichtbar zu machen.