News Die Hochrindl auf der Überholspur

  • 20. August 2019
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Die Hochrindl auf der Überholspur

Fotograf: Thomas Seitlinger / HNP

Fotocredit: HNP

 Mit der Neuübernahme der Lifte und dem damit verbundenen Modernisierungs- und Investitionsschub wird der Winter- bzw. Skibetrieb auf der Hochrindl endgültig gesichert. Diese geänderten Rahmenbedingungen eröffnen völlig neue Chancen und haben das Interesse von Investoren geweckt. Inzwischen sind Projekte auf dem Weg, u.a. für ein lang ersehntes und dringend notwendiges Hotel mit dazu gehöriger Infrastruktur und entsprechender Bettenkapazität. Der Oberösterreicher Thomas Seitlinger, Geschäftsführer der HNP Hochrindl-Nockalm Projektentwicklungs GmbH, hat Großes vor: „Ich habe selbst ein Haus auf der Hochrindl und war von Anfang an begeistert: einerseits von den Möglichkeiten und Chancen, die die Region nun bietet, andererseits davon, dass ein Fortbestand und die Weiterentwicklung des Tourismusgebietes Hochrindl in der Bevölkerung einen ungemein starken Rückhalt hat! Nicht umsonst haben z.B. Hunderte Menschen aus der Umgebung mit mehr als 300.000 Euro das Crowdfunding-Projekt für ihre Hochrindl unterstützt.“ HNP wird in den kommenden Jahren bis zu 50 Mio. Euro investieren!

Ein idyllisches Alm-Vital-Resort

Auf einer Fläche von verfügbaren 100.000 m2 entsteht auf vorerst auf 50.000 m2 ein familienfreundliches Chalet-Dorf mit einem Hotel als Leitbetrieb, entsprechender Infrastruktur wie Rezeption, Wellness und zentralen Buchungsmöglichkeiten. Es werden dabei ländliche Haustypen großzügig, bodenständig und regional-traditionell gebaut, idyllisch angelegt und äußerst sensibel in die Hochrindler Landschaft integriert. Seitlinger: „Im Unterschied zu vielen anderen Tourismusregionen, wo viele Betten auf engstem Raum geschaffen werden, wollen wir ein großzügiges Dorf mit Wohlfühl-Charakter entstehen lassen. Daher verwenden wir weitestgehend natürliche Baumaterialien aus der Region und arbeiten mit regionalen Lieferanten und Betrieben zusammen. Wir planen bis ins Detail mit äußerster Umsicht und Sensibilität für Umwelt und Natur, schließlich ist die Hochrindl ein wahres Alpenparadies, das seinen Charme und Charakter unbedingt behalten muss!“. Es wird ein Ort zum Wohlfühlen mit dem zentralen Thema „Regionalität“ sowie den Schwerpunkten Vital, Slow-Food, Geist, Körper, Gesundheit...
Neu gestaltet werden auch die derzeitigen Parkflächen (u.a. Tiefgaragenplätze) samt Leitsystem. Der Spatenstich für das Projekt erfolgte bereits im April dieses Jahres, die Rodungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen, die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

Abriss Hotel Ludwig und Berghaus

Für das seit Jahren verfallende Hotel Ludwig besteht ein verbindlicher Abrissbescheid. Zeitgleich wird auch das alte Berghaus abgetragen, wodurch weitere Freizeit- und Betriebsflächen frei werden, die Teil des Gesamtkonzeptes sind. An der Stelle des Berghauses entsteht eine Panoramagastronomie mit direktem Zugang zum Lift, weitere 12 Chalets auf 6.500 m2, sowie Freizeitflächen beim Hotel Ludwig.

Betreiber-Suche hat begonnen

Erste Interessenten haben sich inzwischen gemeldet, Entscheidungen werden aber erst Ende des Jahres getroffen. Seitlinger: „Die Tür ist nach wie vor offen, denn wir wollen uns bewusst Zeit lassen. Die Zusammenarbeit muss ja langfristig sein. Wir sind auch völlig offen dafür, ob es sich künftig um einen großen oder einen kleineren Betreiber handelt – Konzept und Chemie müssen stimmen!“

Wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Aspekte für die Hochrindl

Nicht nur die ansässigen Betriebe sind in Aufbruchstimmung und erleichtert, dass die wirtschaftliche Zukunft der Hochrindl gesichert ist, die Investitionen bieten für die gesamte Region eine enorme wirtschaftliche Chance. Mit dem Alm-Vital-Resort wird ein Konzept konsequent umgesetzt, das einerseits die Wettbewerbsfähigkeit der Hochrindl neu definiert, andererseits stabile Ganzjahres-Arbeitsplätze in der Region schafft. Seitlinger: „Wir gehen davon aus, dass in der Endausbaustufe allein rund um das Resort bis zu 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die vor allem der regionalen Bevölkerung zugutekommen. Nicht zuletzt wird durch das Resort auch die regionale Wirtschaft – von den heimischen Produzenten, Lieferbetrieben bis hin zu den bäuerlichen Vermarktern profitieren!“

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