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  • 28. Juni 2018
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Unterwegs mit einem Reisemobil von Gebetsroither

 
 
Text, Fotos und Videos: Kirstin Besendorfer und Eric Bucsek
   
 
Camping oder nicht, da scheiden sich die Geister. Zugegeben ich war bei der ersten Einladung zur Wohnmobilreise auch nicht sonderlich begeistert. Ich dachte mir immer, es wäre mit Kind einfach zu mühsam. Doch ich sollte eines Besseren belehrt werden. Schon der erste Begeisterungssturm meines Sohnes, als er erfuhr, dass es mit einem Wohnmobil auf die Reise gehen sollte, stimmte auch mich milder. Er sah das Ganze als tolles Abenteuer im „eigenen“ Spaßmobil. Und nach der ersten Reise war auch ich mit dem Virus Camping infiziert.
Dementsprechend groß war die Freude, als auch heuer wieder die Einladung zur gemeinsamen Reise mit Pressevertretern kam. Nach einem freundlichen Empfang und einer ausführlichen Einschulung in der Firmenzentrale von Gebetsroither in Weißenbach bei Liezen http://www.gebetsroither.com ging es Richtung Süden. Genauer gesagt an die Obere Adria, vor die Tore Venedigs. 
Der Campingplatz Marina di Venezia in Cavallino-Treporti https://www.marinadivenezia.it/deu/, eine Fünfsterne-Anlage war unser erstes Ziel. Hier wird heuer 60jähriges Bestandsjubiläum gefeiert, aber von alt keine Spur! Die im Venetischen Listón genannte Hauptpromenade ist ein architektonisch gelungenes Zusammenspiel mit der Natur und schafft in einer unglaublich angenehmen Atmosphäre den Spagat zwischen Shopping Area, Chillzone und Flaniermeile. Typische italienische Dolci findet man genauso wie frische Fische und Meeresfrüchte oder Medikamente samt beratendem Arzt. 
   
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Die Aufzählung sämtlicher Shops würde den Rahmen sprengen. Eigentlich müsste man keinen Fuß vor die Tore setzen, man findet einfach alles.
Auf dem rund 800.000 Quadratmeter großen Areal lässt sich für jeden Gusto ein Lieblingsplätzchen finden. Wir haben vergeblich nach einem nicht so gepflegten Eckchen gesucht, es ist alles tiptop in Ordnung und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Mit 15.000 Quadratmetern lädt der Aquapark mit 10 Schwimmbecken (einige davon sind beheizt), Rutschen, Wasserschloss und Planschbecken zum Toben und Relaxen ein. 
   
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Natürlich kann auch das Meer auf einem über einen Kilometer langen Sandstrand genossen werden. Apropos genießen – sechs Bars und ebenso viele Restaurants stehen hier im Dienst des Genusses. Beim gemeinsamen Abendessen mit Dr. Massimo Battaglio, dem nicht zu unrecht stolzen Campingplatzmanager, ließen wir uns im Piacer Mio lukullisch verwöhnen. Mit einer Küche auf Haubenniveau schwebten wir im siebten Restauranthimmel und der hausgemachte Limoncello ließ den Abend stilvoll ausklingen. 
 
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Und trotzdem lohnt es sich, das Areal auch einmal zu verlassen! Einen tollen Einblick in die Lagune und ihre Tier- und Pflanzenwelt bieten die geführten Fahrradtouren.
    
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Direkt vom Camping Marina die Venezia werden auch deutschsprachige Touren mit ausführlichen Informationen angeboten. 
Besonderes Highlight ist der Ausflug nach Lio Piccolohttps://youtu.be/kzvImjwhEek 
Und der Klassiker ist natürlich die Bootsfahrt nach Venedig. Wir folgten im Stadtteil Castello den Spuren von Donna Leon und ihrem Commissario Brunetti. Obwohl viele von uns weder die Bücher, noch die Verfilmungen kannten, verstand es die deutschsprachige Reiseleiterin hervorragend, uns für dieses Thema zu begeistern. Und auch die Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren waren schnell mit eingebunden. Beim Zählen von Brücken und Brunnen verging die Zeit wie im Flug und die zurückgelegten Kilometer fielen gar nicht auf.
 
  

 
   
Nach einem wunderbaren Fisch- und Meeresfrüchte-Genuß in einer typischen Osteria riskierten wir noch einen spätabendlichen Blick auf den nicht mehr ganz so stark besuchten Markusplatz, bevor wir uns endgültig von Italien verabschieden mussten. 
    
 
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Am nächsten Tag ging es nämlich weiter in die Kärntner Berglandschaft. In Döbriach am Millstätter See empfing uns Arndt Burgstaller auf seinem Campingplatz http://www.burgstaller.co.at
    
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Obwohl das Wetter nicht so ganz mitspielen wollte, waren besonders die Kinder hellauf begeistert. Denn ein großer Teil des Programms ist auf sie ausgerichtet. Besonders sensationell ist hier eine Sanitäranlage. Im ersten Stock des Gebäudes ragt ein riesiges Piratenschiff in den Raum und stündlich werden Kanonen akustisch abgefeuert und von Nebel begleitet findet man sich mitten in einem Seeräuber-Gefecht wieder. Als Krakenfan fand unser Sohn natürlich die durch den ganzen Raum greifenden Riesenkrakenarme besonders imposant. Alle Wasch- und Toilettenräume sind auch für die Kleinsten geeignet und wenn man fertig ist, verlässt man das Waschhaus einfach über eine Rutsche und das gleich zwei-, drei- oder viermal. 
   
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Ein umfangreiches Spiel- Animations- und Unterhaltungsangebot sorgt dafür, dass auch die Zeit nach der Körperhygiene nicht fad wird.
   

   

   

   
Dass so ein Reisemobil durchaus auch bergtauglich ist, durften wir bei der Fahrt über die Nockalmstraße entdecken. Insgesamt 52 Reidn oder Kehren ziehen sich auf 34 Kilometern durch das sanfte Hochgebirge. https://youtu.be/rl6hbhH0YTY
Auf zahlreichen Aussichtsplattformen kann man den gut erhaltenen Naturraum genießen und mit herrlichen Rundblicken in die Landschaft eintauchen. Zahlreiche Ausstellung entlang der Straße bieten mit viel Abwechslung, Wissen, Experimenten und Spiel Einblick in den Biosphärenpark Nockberge. 
    
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Ziel der imposanten Fahrt war der Campingplatz Mauterndorf im Salzburgischen Lungau https://www.camping-mauterndorf.at.
   

 
   

   

 
Die Familie Schitter bietet hier 166 Stellplätze, Ferienwohnungen, Mobilheime und eine FerienAlm für 8 Personen. Und das ganze 365 Tage im Jahr. Direkt an der Seilbahn gelegen, steht auch dem Skivergnügen nichts im Weg. Dank integrierter Gasheizung, über die wir in den kühlen Nächten ganz froh waren, wird das Wohnmobil kuschelig warm. Wer hier nächtigt, sollte sich eine Führung durch die Burg Mauterndorf mit Audienz beim Burgherrn auf keinen Fall entgehen lassen. 
    
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Stilecht gewandet kommt beim Ritteressen nicht nur der Bauch auf seine Kosten. Mit viel Spaß und Show wird Gang für Gang serviert. Vorsicht ist nur bei der Bestellung von Getränken geboten, denn ein Humpen mag schon mächtig viel fassen. Dieser lustige Abend bildete den Abschluss unserer interessanten Reise. Am nächsten Morgen packten wir wehmütig unsere Sachen zusammen und starteten wieder heimwärts zur Gebetsroither-Zentrale in Weißenbach bei Liezen um unser, inzwischen lieb gewonnenes, Gefährt wieder zurück zu bringen.   
 
 
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Unser Sohn meinte, wir könnten uns doch auch so ein tolles Fahrzeug anschaffen. Ich muss zugeben, es ist schon eine Überlegung wert, denn Campingurlaub ist einfach extrem entspannend. Die Kinder finden sofort Anschluss und die Eltern können sich zurücklehnen und genießen. Wer nicht mit einem Reisemobil unterwegs sein möchte, kann ja einen Wohnwagen oder gar ein Mobile-Home am Wunschziel mieten. 
Wir durften schon ein paar Urlaube mit Gebetsroither http://www.gebetsroither.com machen und waren jedes Mal wieder von der perfekten Organisation und der Sauberkeit der Gefährte und Mobile-Homes begeistert. Bleiben nur noch die Fragen: „Wohin soll es gehen? Wo findet man die schönsten Touren und Destinationen? Auf welchen Routen lernt man das Land besonders gut kennen? Wo gibt es die schönsten Strände? ........ Unerfahrene Wohnmobilisten finden beim „Cruising Europe“-Programm http://www.reisenmobil.com/reiseberichte/cruising-europe-touren/ vorgefertigte Tourenvorschläge zum Nachfahren und können so Planungsstress vermeiden. Also Koffer packen und los geht’s.

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